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Schon als Kind haben viele spätere Anleger gelernt, dass man sparen sollte, um später einmal sich etwas leisten zu können. Wer schon in jungen Jahren am 20. eines Monats sein Taschengeld aufgebraucht hat, der wird auch später mit seinem Gehalt nie auskommen.
Zum Sparen gehören vor allem Ziele, für das es sich lohnt zu sparen sowie eiserne Disziplin, die Sparraten nicht zu unterbrechen. Es lohnt sich, wie nachfolgende Beispiele zeigen:
• Bei einmaliger Rücklage von 3.000 € und 300 € monatlichen Raten erreicht ein Sparer bei 7% p.a.:
• 58.257 € nach 10 Jahren
• 169.305 € nach 20 Jahren
• 392.475 € nach 30 Jahren
Das Endkapital wird von Jahr zu Jahr immer unübersichtlicher und unglaublicher, da die meisten Menschen sich die Effekte des Zinseszinses so nicht vorstellen können.
Hinzu kommt noch, dass sich der Sparer schnelle an die Raten gewöhnt hat und es nun für ihn bequem wird, sein persönliches Vermögen aufzubauen. („Gesetz der Bequemlichkeit“).
Ein weiterer Effekt kennen die meisten Finanzberater und Experten, aber nur wenige Sparer: den „Cost-
Tabelle 1 Cost-
Monat Sparbetrag Kurs Anteile
1 € 100.00 € 100.00 1
2 € 100.00 € 50.00 2
3 € 100.00 € 25.00 4
4 € 100.00 € 50.00 2
5 € 100.00 € 25.00 4
6 € 100.00 € 50.00 2
7 € 100.00 € 50.00 2
8 € 100.00 € 50.00 2
9 € 100.00 € 50.00 2
10 € 100.00 € 100.00 1
11 € 100.00 € 100.00 1
12 € 100.00 € 100.00 1
€ 1'200.00 24
Erläuterung:
Bei regelmässigen monatlichen Sparbeträgen und veränderten Kursen, erhält der Sparer für seine Rate unterschiedliche Anteile/Stücke. Halbiert sich der Kurs, so erhält er 2 Stück, verdoppelt er sich, bekommt er nur die Hälfte. Im obigen Bespiel würde der Sparer für seine 12 Raten nicht wie anfangs erwartet 12 Anteile sondern sogar 24 Anteile erhalten. Bei gleichem End-
Auch wenn das Beispiel für einen Zeitraum von einem Jahr übertreiben sein kann, so zeigt es doch die Wirkung. (Aber die namhafte und wertvolle Daimler-
Einen weiteren Vorteil hat dieser Cost-
In einem breit strukturierten Depot, in dem nicht nur ein Fonds, sondern verschiedene Anlageformen und Wertschriften verwaltet werden, wird das Chancen-
Disziplin ist jedoch unbedingt notwendig. Die Sparer, die bei fallenden Kursen oder wegen „dringender“ Ausgaben die Raten unterbrechen, werden nie zu einem Vermögen kommen. Sie haben den Gipfel zwar im Auge, wandern aber stets im Tale. Sie können sich aber damit trösten, dass nur ein geringerer Anteil derjenigen, die hoch hinauswollen, es tatsächlich schaffen – der eigenen Disziplin wegen.
Übrigens haben mir einige Spitzensportler, die einmal Weltmeister oder Olympiasieger wurden, die gleiche Erfahrung in ihrem Umfeld bestätigt. Viele ihrer jungen Sportkollegen, die teilweise mit mehr Talent ausgestatteten waren, haben es nie geschafft, weil sie nicht die notwendige Disziplin aufbringen konnten und so zu früh aufgegeben haben.
Für jeden Finanzberater ist diese Erkenntnis eine wichtige Grundlage seiner Beratung vor allem Anleger, die sich ihr Vermögen sinnvoll ersparen möchten. Er wird – ebenfalls bei regelmässigem Einsatz dieser Spartechnik bei seinen Kunden – auch fast täglich zu Erfolgen kommen – mal mehr und mal weniger. Aber so wird auch für ihn sein eigener Erfolg steuerbar wie für seine Kunden der Aufbau eines sicheren Vermögens.