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D
Dachfonds
Dachfonds sind Fonds, die sich nicht aus einzelnen Wertpapieren zusammensetzen, sondern aus verschiedenen anderen Fonds. Dadurch wird für den Anleger eine größere Risikostreuung erreicht. Dachfonds, die die Fonds des gleichen Herausgebers verwalten sind aufgrund der Kostenkumulierung nicht unumstritten. Aufgrund der Abgeltungssteuer in einigen EU-Ländern werden Dachfonds als "Pseudo-Vermögensverwaltung" angeboten.
DAX
Der DAX®-Index enthält als gewichteter Index 30 Aktien führender Unternehmen, die an deutschen Börsen amtlich gehandelt werden. Der Wert des DAX®-Index wird jede Sekunde an der Börse ermittelt.
Day Trader
Day Trader "Tageshändler" sind Händler, welche das Engagement noch am selben Tag durch ein Gegengeschäft lösen. Sie arbeiten meist auf Plattformen kostengünstiger Online-Banken. Sie beginnen den Tag mit dem ersten Kauf und stellen spätestens am Ende des Tages alle Positionen wieder "glatt", in dem sie sie verkaufen. Ihr Ziel ist es durch stardke Schwankungen der Börse Kursgewinne zu erzielen. Meist handeln sie mit Optionen und Futeres im kurzfristigen Markt. Eine normale Aktie im Dax ist für einen Day Trader meist zu gering volatil. (geringe Bewegung des Kurses)
DELTA
Das Delta gibt die Sensitivität des Optionspreises bezüglich der Veränderung des Underlying-Kurses an. Beispiel: Hat eine Option ein Delta von 0,70, so steigt die Option um 0,70 Euro, wenn das der Kurs des Underlying (Aktie) um 1 Euro steigt.
Depot
Wertpapiere können bei Banken (Depotbank) zur Verwahrung und Verwaltung hinterlegt werden. Für jeden Kunden wird ein Depot (Gegenstück zum Konto im Geldverkehr) eingerichtet, aus dem Arten, Nennbeträge oder Stückzahlen, Nummern etc. der eingereichten Papiere sowie Name und Adresse des Einreichers (Depotinhabers) hervorzugehen haben. Vermögensverwalter verwalten die Wertpapiere meist auf einem Depot, das dem Kunden gehört und von einer Depotbank verwaltet wird.
Derivative
Derivate sind Finanzinstrumente bei denen es sich um keine eigenständigen Anlageinstrumente handelt, sondern um Rechte, deren Bewertung vornehmlich aus dem Preis und den Preisschwankungen und -erwartungen eines zugrundeliegenden Basisinstruments, zum Beispiel Aktien, Anleihen und Indices, abgeleitet ist. Zu den Derivaten zählen insbesondere Swaps, Optionen und Futures.
Devisen
Devisen sind ausländische Währungen, die in Buchgeld (Kontoguthaben) und Wertpapieren verkörpert sind. Ausländisches Bargeld bezeichnet man dagegen als Sorten. Der Devisenhandel findet an den Devisenbörsen statt.
Discount-Zertifikat
Dieses Zertifikat ermöglicht eine Partizipation an der Kursentwicklung der unterlegten Aktie. Dabei erhält der Anleger das Zertifikat stets zu einem Preis, der unter dem aktuellen Preis des Underlyings liegt. Im Gegenzug wird der mögliche Gewinn nach oben durch das Cap begrenzt.Durch den günstigeren Einstand, ist der Anleger gegen leichte Verluste des Underlyings am Laufzeitende geschützt. Bei Laufzeitende kann der Emittent je nach den genauen Emissionsbedingungen den Höchstbetrag auszahlen (wenn der Preis des Underlyings über dem Cap liegt) oder Aktien entsprechend der Ratio liefern. Ein Discount-Zertifikat ist für den Anleger richtig, wenn er auf leicht fallende, gleichbleibende oder moderat steigende Kurse des Underlyings setzt.
Divergenz
Begriff aus der charttechnischen Analyse. Divergenzen entstehen durch entgegengesetzte Verläufe eines Kurses und eines Indikators. Analysten unterscheiden zwei Divergenzen, die bullische Divergenz und die bärische Divergenz.
Dow Jones
Der Dow-Jones-Index (auch DJ) ist ein preisgewichteter amerikanischer Aktienindex, der aus 65 Aktien besteht, die an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. Die 65 Werte setzen sich zusammen, aus 30 Industrie-, 20 Transport- (z.B. Fluglinien, Eisenbahnwerten) und aus 15 Versorgungsgesellschaften. Die Aktien der 30 Industriegesellschaften werden auch als Blue Chips bezeichnet. Diese werden noch einmal gesondert im Dow-Jones-Industrial-Index veröffentlicht. Der aus diesen 30 umsatzstarken Aktien (sie machen 20% des Kurswertes der an der NYSE gehandelten Aktien aus) zusammengesetzte Index repräsentiert die marktführenden Unternehmen.
E
Effektenbörse
Die Effektenbörse ist eine Börse, an welcher Effekten (wie Aktien, Schuldverschreibungen, Anleihen etc.) gehandelt werden.
Effektivverzinsung
Die Verzinsung eines Investments nach Abzug aller Gebühren und sonstiger Nebenkosten nennt man Effektivverzinsung. Sie bildet sehr häufig die Grundlage der Performancefee, der Gewinnbeteiligung, von Vermögensverwaltern.
Einrichtungsgebühr
Bezeichnung für das Agio eines Vermögensverwaltung zur Eröffnung eines Kontos. Die Einrichtungsgebühr wird meist in % der Investition oder bei Sparplänen von der Zielsparsumme (Sparraten multipliziert mit der Dauer) berechnet. Mit der Einrichtungsbebühr finanziert der Verwalter die Finders Fee und die Marketingkosten für die Anwerbung neuer Kunden.
Emerging Markets
Als Emerging Markets werden Aktienmärkte in Schwellenländern bezeichnet. Im Besonderen sind dies die Aktienmärkte in Argentinien, Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Jordanien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Nigeria, Pakistan, den Philippinen, Portugal, Südkorea, Taiwan, Thailand, Türkei, Venezuela, Zimbabwe. Zum Teil erreichen diese Märkte bereits hohe Kapitalisierungen und Umsätze. Einige der Emerging Markets sind bereits grösser, als traditionelle Börsenplätze in Europa. Auch die Aktienmärkte der mittel- und osteuropäischen Reformstaaten können zu den Emerging Markets hinzugerechnet werden, vor allem Ungarn, Polen, Tschechien.
Emission
Ausgabe und Unterbringung von Wertpapieren auf dem Kapitalmarkt; meist erfolgt sie durch Vermittlung einer Bank (Emissionsbank) oder einem Zusammenschluß von Banken (Emissionskonsortium). Das Kreditinstitut führt dabei entweder den Verkauf kommissionsweise für Rechnung des Emittenten durch oder übernimmt die Wertpapiere zu einem festen Kurs und bietet sie zu einem höheren Kurs dem Publikum an (Plazierung). Der Emissionskurs von Aktien darf nicht unter dem Nennwert liegen. Die Erlöse aus der Emission fließen entweder dem Unternehmen (zumeist für Investitionen) zu oder gehen an die bisherigen Gesellschafter.
Emittent
Institution, die Wertpapiere ausgibt, z. B. eine Bank, eine Aktiengesellschaft, ein Staat.
Entnahmeplan
Die regelmäßigen Auszahlungen zwischen einem Anleger und einer Investmentgesellschaft oder einem Vermögensverwalter werden in Höhe und Häufigkeit vom sogenannten Entnahmeplan geregelt.
Eurex
Die Eurex ist eine Derivatebörse. Eurex wurde 1996 von der Deutschen Börse AG und der Schweizer Börse ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgte 1998 durch die Fusion von DTB und SOFFEX. Seit 1999 ist die Eurex die weltweit größte Derivatebörse.
Euribor
Euribor (European Interbank Offered Rate) ist die Abkürzung für den ab 1999 wichtigsten Referenzzinssatz für kurzfristige Geldanlagen unter Geschäftsbanken. Der Euribor löste die bis zur Umsetzung der dritten Stufe der Europäischen Währungsunion verwendeten Referenzzinssätze für Geldanlagen in den jeweiligen nationalen Währungen ab. Der Euribor wird seit dem 1. Januar 1999 berechnet.
Euro Stoxx
In Gemeinschaftsarbeit haben das Unternehmen Dow Jones, die Deutsche Börse, die Schweizer Börse und die Pariser Börse eine Reihe von Indizes konzipiert, die als Benchmark für Europas Aktienmärkte dienen sollten. Aufgrund der ab 1.1.1999 in Kraft getretenen Währungsunion von 11 europäischen Ländern wurden ab 4.1.1999 in allen am Euro teilnehmenden Ländern alle Aktienwerte in Euro gehandelt. Dadurch ist der direkte Vergleich von Unternehmen innerhalb des Euroraumes erheblich erleichtert worden. Der für 'Euroland' wichtigste Index ist der Dow Jones EuroStoxx 50. Er enthält die Aktien von 50 Unternehmen aus Euroländern.