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Finanzplanung

Know how

Gerade in schwierigen Zeiten, zeigt sich, dass viele Menschen keine Basisausbildung in Finanzthemen gehabt haben. In den Schulen wird dieses Thema immer noch in Relation zur Bedeutung im späteren Leben vernachlässigt. Auch bei den Beratern in der Finanzbranche handelt es sich oft um Finanzproduktverkäufer, die nur in diesen Produkten ihres Arbeitgebers ausgebildet wurden.

Im Jahre 1996 führte Gerd Lehner für seine Idee, dem auf allen Finanzthemen einer Privatperson bezogenen ganzheitlich tätigen Finanzberater eine qualifizierte Ausbildung zu bieten. Er gründete gemeinsam mit interessierten Instituten, wie der Finanzmarketingunternehmen JML Lattmann, Bank Sarasin und dem Versicherungskonzern Swiss Life die Interessengemeinschaft für den Finanzplaner-Lehrgang (IfFP). Damit war auch der Begriff dieses Beruf "Finanzplaner" in der Schweiz geboren. Sehr schnell wurde der überall auf grosses Interesse stossende Lehrgang (Prüfung) eidgenössisch (staatlich) anerkannt. Die HWV (heute Fachhochschule) Aargau war die erste Ausbildungsstätte, die diesen Lehrgang durchführte. Es folgten weitere Hochschulen und Institute über die Schweizer Grenzen hinaus.
Nach dem Gerd Lehner´s Rückzug aus dem Lehrgang übernahm JML die Führung. Später wurde die IfFP als grosser Ausbildungsanbieter für Finanz- und Bankberater weltweit ein grosser Erfolg.

Die von der F.A.Z., Frankfurt und ihres Redakteurs Philipp Krohn veröffentlichte Serie "Finanzplanung für jedermann" ist ein sehr interessante Lektüre für Finanzberater und Finanzplaner, aber auch für Anleger, die ihr Basisfinanzwissen praxisorientiert erweitern wollen.
Wir können es unbedingt empfehlen und geben hierzu die nachfolgenden Hinweise und Links:

Links und Hinweise zu der Serie "Finanzplanung für jedermann":

1. So gelingt die Geldanlage
Viele Menschen sind im Umgang mit Geld unsicher. Es werden eine Reihe typischer Fehler aufgezeigt, die teilweise auch altersabhängig sind. Aber auch der Umstand, dass viele Anleger über ihre monatlichen Ausgaben keinen Überblick haben, kann schon der Anfang eines finanziellen Problems sein.

2. Eine Familie erforder gemeinsame Finanzplanung
Das Geld ist für die meisten immer knapp. Deshalb ist das Setzen von Prioritäten für die Finanzplanung sehr wichtig. Hierbei hilft der Artikel und zeigt auf, was ein Finanzcheck (Finanzanalyse) ist und welches bei niedrirgen Einkommen von Berufsanfängern oder jungen Familien die wichtigsten Finanzentscheidungen sind.

3. Bloss nicht verzetteln
Die verschiedenen Disziplinen in der persönlichen Finanzplanung können den Laien schon einmal zu verleiten, die Übersicht zu verlieren. Ein unanhängiger Finanzberater oder Vermögensverwalter bietet hierfür wichtige Dienste an.

4. Mit Vermögen soll man leben und nicht ängstlich sein
Geld sollte dazu beitragen, dass man sorgenfrei leben kann und sich nicht jeden Tag über die Finanznachrichten oder seine eigenen Entscheidungen ärgern. Ein paar wenige Grundsätze sollte man eben beachten. Gut ist, wenn man einen vertrauenswürdigen Vermögensverwalter und unabhängigen Finanzberater zur Seite hat.

5. Berufsstart mit finanziellen Unsicherheiten
Der Wunsch nach Eigenständigkeit in Finanzdingen und der teuere Dispo-Kredit sind Herausforderungen. Mit Sparen solte man früh anfangen. Das Haushaltsbuch schafft den Überblick.

6. Gemessenen Schrittes durch die Lebensmitte
Mit 50 macht man einen Kassensturz und prüft die Möglichkeiten für Familie, Alter und Lebensqualität. Auch ohne Rechtum kann man sich für die Zukunft wappnen.

7. Selbstüberschätzung führt zum Ruin
Hohe Lebenshatungskosten sind für junge Karrieremenschen oft kein Problem zu bewältigen. Dies kann sich aber plötzlich ändern. Absicherungen sind notwendig, sowohl im Leben als bein Geldanlagen. Breite Streuung reduziert das Risiko. Aktienkauf mit Kredit kann zum Erfolg aber auch zum Ruin führen.Langfristiges Denken ist eine Komponente der menschlichen Intelligenz.

8. Wenn das Vermögen zur Last wird
Geld im Alter macht alleine nicht glücklich, wenn man sich Sorgen um mögliche Verluste machen muss. Die Finanz- und Staatskrise verstärkt diese Existenzängste, weshalb sich dieser Anleger meist an einen Vermögensverwalter wendet, der keine Provision bekommt, wenn er bestimmte Anlagen ins Depot einkauft. Immobilien, Edelmetalle und Aktien sind für ihn die Mischung, um sich vor Wertverlust durch Inflation zu schützen; aber er bracuht auch noch Entnahmen, um seine Rente aufzubessern.

9. Bis zur Halskrause im Dispo
Die Zinsen für einen Dispositionskredit sind erheblich höher als die für ein festes Darlehen. Mit einer Finanzplanung kann man Ordnung in ein finanzielles Chaos schaffen, so dass die Darlehnsrate übersichtlich bleiben und noch Geld für die wichtigsten Finanzbausteine übrig bleibt. Wichtig ist aber immer, dass man unnötige Zinsbelastungen meiden sollte.

10 Der Wandel des Lebensstils ist mühsam
Die Lage sieht aufgrund unerwarteter Ereignisse hoffnungslos aus. Doch ein eiserner Sparplan hilft sich aufzufangen und weiterzuleben. Es bleibt auch genügend Geld, um die grössten Risiken abzusichern. Mut zur Lücke!

11. Auf dem Weg in die Selbständigkeit
Wie viel Geld benötigt man für die Selbständigkeit? Welche Entscheidungen sind hinsichtlich der Absicherung, Vorsorge und Finanzen zu treffen? Als Selbständiger arbeiten kostet mehr als nur Büro und Löhne.

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