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Finanzwissen > ABC Börsenwissen
V
Value-at-Risk Konzept
(VaR) Verfahren zur Berechnung des Verlustpotentials aus Preisänderungen der Handelsposition. Dieses Verlustpotential wird auf der Basis marktorientierter Preisänderungen berechnet und unter Annahme einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (beispielsweise 99 %) angegeben.
Venture Capital
Wagniskapital - Darunter versteht man Beteiligungskapital für wachstumsträchtige, eher kleine und mittelständische Firmen, die in innovative Technologien wie z.B. Umweltschutz oder Computersysteme investieren. Häufig findet in diesem Zusammenhang eine Venture Capital-Finanzierung durch ein Kreditinstitut mit begleitender Managementberatung statt.
Verfalldatum
Termin, an dem ein Optionsschein verfällt. Das Optionsrecht bei Optionsscheinen mit einem muß spästens bis zu diesem Termin ausgeübt werden, da der Optionsschein sonst wertlos wird (verfällt).
Versorgungswerte
Zu den Versorgern zählen Aktiengesellschaften aus dem Bereich Energie (Strom, Wasser, Gas).
Volatilität
Die Volatilität (abgekürzt: Vola) gibt die Schwankungen von Wertpapierkursen, Zinssätzen und Devisen an. Errechnet wird diese über die Standardabweichung relativer Kursdifferenzen. Unterschieden werden zwei Arten von Volatilität: historische Volatilität betrachtet die Schwankungen in der Vergangenheit und die implizite Volatilität, die betrachtet die erwartete Schwankung in der Zukunft.
Volumen
Das Volumen steht für den Umsatz aller getätigten Geschäfte für einen Rohstoff. Ein Geschäft beinhaltet einen Kauf und Verkauf zusammen.
Vorbörse
Als vorbörslicher Handel wird der Wertpapier-Handel, der vor der eigentlichen Börsensitzung zwischen den Banken und Händlern ohne Börsenaufsicht stattfindet, bezeichnet.
W
Wachstumsaktien
Börsenbegriff für Aktien einer Branche (oder eines Unternehmens), deren fundamentale Aussichten auf längere Sicht als überdurchschnittlich gut eingeschätzt werden.
Wandelanleihe
Verbrieft dem Inhaber das Recht aber nicht die Pflicht, während einem vorher definierten Zeitraum die Anleihe in Wertpapiere der Unternehmung zu wandeln. Für die Unternehmung entsteht damit aus Fremdkapital Eigenkapital. Für den Anleger bedeutet eine Wandelanleihe eine zunächst risikoarme festverzinsliche Anlage mit der Chance auf zusätzliche Erträge durch die Wandlung in Wertpapiere, falls diese sich gut entwickelt haben. auch Convertibles
Warenterminbörse
Börse, an der Termingeschäfte über mengen- und qualitätsmäßig standardisierte Einheiten von im großen Umfang verbrauchten Naturprodukten abgeschlossen werden. Weltweit gibt es 47 organisierte Warenterminmärkte, insbesondere in den USA und Kanada. Die älteste und zugleich umsatzstärkste Terminbörse für Waren- und Finanzkontrakte ist die 1848 gegründete Chicago Board of Trade. Erwähnenswerte Warenterminbörsen in Europa befinden sich in London, Amsterdam und Paris.
Warrant
Teil des Anteilscheins einer Optionsanleihe. Der Warrant gibt dem Inhaber das Recht, innerhalb einer bestimmten Frist eine bestimmte Anzahl Aktien der AG zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Entsprechend den Emissionsbedingungen kann er ab einem bestimmten Zeitpunkt vom Optionsanteilschein abgetrennt werden und selbstständig gehandelt werden.
Wealth Management
Wealth Management ist eine umfassendere Vermögensverwaltung für vermögende Kunden, die sich nach dessen Risikoprofil und Anlagezielen orientiert. Häufig umfasst diese Dienstleistung Beratungen im Erbschaftsfall und bei Steuern. Durch das Family Office wird das Wealth Management noch erweitert und umfasst die Immobilienverwaltung sowie die Rechtsberatung. Hierfür hat der Wealth Manager ein Team von Spezialisten um sich, um die vermögende Familie zu beraten.
WKN
Wertpapier-Kennnummer - Nummerierung der einzelnen Wertpapierarten und -gruppen zur Erleichterung des Wertpapierverkehrs; in Deutschland sechsstellige Identifikationsnummern.Der Zweck der WKN ist die eindeutige Identifizierung des Wertpapiers.
Widerstandslinie
Als Widerstandslinie gilt eine Kursgrenze, die aufgrund von charttechnischen Analysen schwer nach oben zu durchdringen ist. Die Begründung wird mitunter im Trend oder in anderen charttechnischen Hilfsmitteln gesehen. Auch aus der Fundamentalanalyse eines Wertpapiers ist eine Kursobergrenze denkbar, wenn der innere Wert eines Wertpapiers deutlich vom Wert vergleichbarer Wertpapiere abweicht. Gegenteil: Unterstützungslinie
Wiederanlagerabatt
Rabatt, der bei ausschüttenden Fonds bei der Wiederanlage des Ausschüttungbetrags in demselben Fonds gewährt wird. Der Anleger muß dabei häufig keinen oder nur einen rabattierten Ausgabeaufschlag bezahlen.
Wimpel
Begriff der Charttechnik. Sind mit Flaggen zu vergleichen, haben aber die Form eines Dreiecks. Sie treten ebenfalls in Auf- bzw. Abwärtstrends auf und dauern mehrere Tage an. Wimpel haben ihre Spitze stets rechts. Nach einem Ausbruch aus dem Wimpel kann ein Kursziel angegeben werden. Dazu addiert man die breiteste Stelle des Dreiecks zum Ausbruchskurs hinzu.
Window Dressing
Bemühen von Banken und Fonds ein Kursbild am Ende einer Periode möglichst günstig erscheinen zu lassen. Bei überdurchschnittlicher Performance werden die Kurse am Ende nach unten gedrückt, bei unterdurchschnittlicher Performance nach oben.